Auf der Seite von Andreas Lutz läßt sich nur mit Stimme und Bewegungen alleine navigieren. Alles, was man dazu braucht, ist eine Webcam, ein Mikrofon und natürlich einen Browser. Wie das funktioniert, sieht man im Video:
ANDREAS LUTZ - Because clicking is so 90s! from andreaslutz on Vimeo.
Und wer es selbst ausprobieren möchte: www.andreaslutz.com
Kleiner Tipp: vielleicht erstmal zuhause im stillen Kämmerchen testen, es sieht wohl für die Kollegen im ersten Moment etwas seltsam aus, wenn man einzelne, zusammenhanglose Wörter vor sich hin spricht und in der Gegen rumwachelt ;-)
[via fubiz]
Captchas (
Completely
Automated
Public
Turing test to tell
Computers and
Humans
Apart - wörtlich übersetzt etwa „Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden) sind an sich eine gute Sache - wenn denn ein paar Regeln eingehalten werden.
Es gibt Captchas, bei denen eine einfache Rechenaufgabe gestellt wird. Eigentlich etwas, was Computer besser könnten, aber dass das Ergebnis von dieser Rechnung in dieses Kästchen einzufüllen ist, für diese Erkenntnis braucht es offensichtlich doch noch die menschliche Intelligenz.
Und dann gibt es welche, bei denen ein auf einem Bild möglichst schwer erkennbar gemachter Text in ein Feld eingefüllt werden muss. Das Problem dabei ist, dass das Erkennen manchmal auch für den Menschen (fast) unmöglich ist. Darum sollte man sich genau ansehen, welche Art von Captcha man auf der eigenen Seite anbietet.
Eine besonders fieses Problem (siehe Bild oben) ist mir schon des Öfteren untergekommen: durch einen Fehler wird das zu befüllende Feld nicht angezeigt. Manchmal hilft es dann, sich ein neues Captcha anzeigen lassen (in diesem Beispiel also auf „Anderes anzeigen.“ zu klicken).
Aber es gibt auch überaus lobenswerte Beispiele (das hier erwähnte - siehe Bild oben - ist mir allerdings bisher leider erst einmal begegnet): sobald man den Code eingegeben hat, wird angezeigt, ob er richtig ist. Das erspart mühsame Fehlermeldungen, die hin und wieder auch zur Folge haben, dass Teile aus dem Formular rausgelöscht und noch einmal eingegeben werden müssen.
Wußt' ich's doch - da sitzt ein Männchen in meinem Computer ;-)
[via
webzeugkoffer.de]
Normalerweise stehe ich auf die Dinge die Apple produziert. Und meistens verteidige ich den hohen Design-Anspruch des Unternehmens und dass sie sich das auch teuer bezahlen lassen. Aber im Falle von MobileMe muss ein eindeutiges FAIL aussprechen. Kaum ein anderes Produkt aus Cupertino hat mich so enttäuscht, wie der lange von mir erwartete Web-Dienst um E-Mails, Kontakte etc. auszutauschen und zu syncen.
Hier habe ich einen sehr interessanten Artikel gefunden der Zeigt, dass man auch durch schöne Icons einen schlecht funktionierenden Service nicht aufpeppen kann (das müsste auch mal jemand den Vista-Entwicklern sagen). MobileMe wird mit Gmail verglichen und muss sich in Puncto Usability klar geschlagen geben.
Steve, da ist noch viel Verbesserungspotential!
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in letzter Zeit mehr Spam-E-Mails als sonst in der Inbox landen? Mich wundert es immer wieder, dass solche Werbe-Attacken wie es scheint wellenartig auftauchen und dann wieder verschwinden bzw. weniger werden.
Spam ist jedoch „nur“ lästig. Problematisch sind so genannte Phishing-E-Mails. Dies sind Nachrichten die vorgeben, von einem Unternehmen wie zum Beispiel von Amazon oder Google zu sein. Man wird aufgefordert irgendetwas in seinem Konto zu administrieren. Ein Klick auf einen Link in der E-Mail führt einen dann zu einem vermeintlichen Login. Gibt man dort seine Benutzerdaten ein, werden diese automatisch dem Phishing-Absender übermittelt und dieser kann dann ab sofort mit Ihren Zugangsdaten machen was er will.
Das gemeine an solchen E-Mails ist, dass Sie auf den ersten Blick schwer zu identifizieren sind. Aber es gibt eine ganz einfache Methode um herauszufinden ob eine E-Mail gefährlich ist.
So erkennen Sie Phishing-E-Mails
Generell sollte man immer misstrauisch sein, wenn eine unaufgeforderte E-Mail kommt, in der jemand etwas von einem will. Wenn Sie zum Beispiel nichts auf eBay verkaufen aber eine Nachricht bekommen, das jemand eine Frage zu einem Produkt hat, ist schon mal erhöhte Vorsicht angesagt.
Als nächsten sollten Sie die Links in der E-Mail überprüfen. Dabei müssen Sie beachten, dass der Link-Text (also das, was Sie in der E-Mail lesen) nicht mit der Ziel-Adresse (die Website auf die der Link zeigt) übereinstimmen muss. Keine Angst, Sie müssen kein Techniker sein um das zu können. Fahren Sie mit der Maus einfach über den Link bis die kleine Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger erscheint. Warten sie 2 Sekunden und dann erscheint automatisch die eigentliche Ziel-URL.
Hier ist ein Beispiel aus einer Phishing-E-Mail. Der Link-Text sagt zwar, dass es zur Google-Login-Seite geht, aber die eigentliche Ziel-URL beweist, dass dies falsch ist.
Die einfachste Anti-Phishing-Methode der Welt
Wenn Ihnen das alles immer noch viel zu technisch ist gibt es noch einen kleinen Trick. Wenn Sie eine E-Mail für gefährlich halten klicken Sie niemals auf einen darin enthaltenen Link. Kopieren Sie stattdessen den Link-Text und fügen Sie ihn in die Browser-Adresszeile ein (abtippen geht natürlich auch). Dann kann nichts passieren!

Seit dem Start des MobileMe Dienstes bin ich mit meinem iPhone 3G "over the air" synchronisiert.
Entgegen vieler Blogs zum Thema iPhone & MobileMe bin ich begeistert gewesen, von diesem Dienst - bis ich gestern morgen nach Deutschland fuhr.
Kaum durch den Pfändertunnel durch, schon war ich im Netz der "Un-Netze" - E-Plus. Wenn Du da ein Netz zum telefonieren hast - hast Du extra Glück gehabt ;-)
Jedenfalls - früh dran - noch nix gemerkt. Dann gegen 08.00 ein erster Anruf - was is den jetzt. Nur eine mir bekannte Nummer auf dem Display - kein Kontakt wurde angezeigt.
Als ich nach dem Anruf auf Anruflisten gehe sind pötzlich alle Namen zu den Nummern weg. Panik - wo sind meine Kontakte - klick auf Kontakte - alle da ABER nur die Namen jedoch keine Nummern mehr.
Aus irgendwelchen Gründen sind die Nummernzuordnungen auf dem iPhone gelöscht worden. Kontakte waren jedoch vorhanden.
Gerade eben habe ich nun über die MobileMe Website einen offensichtlich neuen Service gefunden - den LiveChat
MobileMe Mail Dedicated Chat Support
Dieser Support ist ehrlich Spitzenklasse. Devin M von Apple hat mich direkt angeleitet und mit mir das Problem eingegrenzt und sofort auch das Problem gelöst. Ohne Hektik und ohne Stress - & - KOSTENLOS
.
Devin gab mir noch zwei hilfreiche Tipps mit auf den Weg:
- Sichern und Wiederherstellen wichtiger Mac OS X 10.4 Dateien
- MobileMe: So setzen Sie synchronisierte Daten zurück
Nach einem kurzen Survey bekam ich per Mail das komplette Chat Protokoll zugestellt. Sensationell. Bravo Usability - Bravo Service
Ich bin BEGEISTERT.
Apple ist doch die bessere Wahl
UND - ich bin wieder synchron ;-)
In letzter Zeit war es hier ein wenig ruhig. Das liegt natürlich an der Urlaubssituation bei MASSIVE ART. Deshalb werden wir in den nächsten 2 Wochen auch keine oder nur sehr wenige Blogs posten.
Aber Ende August geht es dann mit neuem Elan weiter!
Gepostet um 15:42
Hier kommt eine sehr wichtige Nachricht von Google:
„Google learns to crawl Flash“Was das bedeutet? Ganz einfach: Google scheint einen Weg gefunden zu haben, um Flash-Websites zu indizieren und so über ihre Suchmaschine auffindbar zu machen!
Bisher waren Flash-Sites immer ein weisser Fleck auf der Google-Landkarte. Deshalb haben wir (und viele andere Berater) unseren Kunden auch immer von Flash abgeraten. Wer will schon einen Website, die niemand findet?
Nun scheint sich das Blatt jedoch zu Gunsten von Flash zu wenden. Denn wenn dieses Hindernis aus dem Weg geräumt ist, können Multimedia-Websites die auf diesem Plugin aufbauen, wieder sinnvoll werden.
Allerdings möchte ich auf die vielen anderen Probleme im Zusammenhang von Flash
hinweisen. Besonders bekannt ist ja, dass die Usability bei diesen Seite meist mit Füssen getreten wird. Da muss man schon zu den wirklich fortgeschrittenen Internet-Benutzer gehören, um
solche zwar schöne aber meiner Meinung nach zweckentfremdete Portale bedienen zu können.
Ich bin schon mal gespannt wann es Google schafft, Filme indizieren zu können. Das wäre doch mal was!
Ohne jetzt die üblichen Anti-Microsoft-Sprüche abzulassen behaupte ich, dass sich sehr viele Powerpoint-Benutzer wünschen, mit
Keynote von Apple arbeiten zu können. Für die meisten Anwender ist PPT einfach zu komplex. Und jeder, der auch nur ein bisschen designorientiert arbeitet, bekommt schon beim Einfügen der einfachsten Typographie das Grausen.
2 ehemalige Mitarbeiter von Apple haben jetzt Keynote als Web-Applikation veröffentlicht. Der Dienst nennt sich
280Slides. Ob das mit dem Segen von Hr. Jobs geschehen ist, wage ich zu bezweifeln. Noch scheint Apple das Ganze jedoch zu dulden. Sollte das Tool zum Erfolg werden, gibt es mit höchster Wahrscheinlichkeit 2 Strategien: Verklagen (der bisherige Apple-Weg) oder kaufen (der Google-Weg).
Bis dahin können Sie jedoch ohne einen Mac zu haben die Einfachheit von Keynote
austesten.
YouTube hat eine neue Funktion veröffentlich, mit der auf einfache Weise Kommentare in ein Video eingefügt werden können. Eine ähnliches Feature kennt man bereits zum Beispiel von
Flickr. Dort können auf Fotos bestimmte Bereiche markiert werden. Wenn man dann mit der Maus darüber fährt erscheint ein Kommentar.
Ich finde die YouTube-Variante sehr hilfreich. Besonders bei Filmen, die etwas erklären, können zusätzliche Kommentare mehr Klarheit schaffen. Ich werde bei einem der nächsten Video-Projekte ganz sicher diese Funktion ausprobieren.